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Im Global-Kapitalismus des 21.Jahrhunderts ist der Mensch zu einer
selbstverliebten Karikatur seiner selbst, zu einem total verstörten
Ego-Klammer-Äffchen geworden. Ob nun beim kapitalistischen Kapitalisten oder
beim kapitalistischen Lohnabhängigen, der Ego-Wahn hat bedenklich psychotische
Gestalt angenommen. Während alle Nicht-Naiven und Nicht-Geistig-Behinderten den
Ego-Taktismus auf die Spitze treiben, mangelt es allen Menschen an
Geborgenheit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Anteilnahme und Hingabe, sowie an
der Fähigkeit, diese Eigenschaften auch ausserhalb der kapitalistischen
Keimzelle des kapitalistischen Staates, der Privat-Familie, auszuüben.
Ellenbogengesellschaft wo man hinschaut, am Arbeitsplatz, in der Schule, im
Freundeskreis, selbst in vielen Familien. Ist irgendwie traurig, alle kämpfen
lieber gegeneinander als miteinander und wer nicht selber die anderen übers Ohr
haut, glaubt er sei dumm oder naiv. Das wird noch mal in einer Katastrophe enden.
Es ist wohl wieder mal an der Zeit das irgend eine Katastrophe kommt die diese Welt
in Trümmer legt, damit die Menschen wieder merken was sie aneinander haben und das
sie sich brauchen. Den ein einzelner Mensch ist nichts, ausser verloren.
Vertrauen schenkt der Mensch nur noch sich selbst oder den Kindern, aber auch nur um
es nach Jahren grundlos anzuzweifeln und zu hinterfragen mit der Konsequenz sich
gegenseitig im Herzen und der Seele zu verletzen. Ohne auch nur einen Moment Bedacht
welcher Schmerzt und Schaden dabei verursacht wird, ohne die geringste Chance auf
Schuldeinsicht einzuräumen um wieder aufeinander zugehen zu können. Wollen?
Die gesamte Menschheit, hat sich zu einer vernetzten, geordneten Irrenanstalt
herausgeformt, in der es in reichen Über-Gesellschaften viele Arme und wenige
wirklich Reiche gibt und in der es in armen Unter-Gesellschaften nur sehr arme
und arme, sowie ein paar vereinzelte reiche Familien und Individuen gibt.
Neokapitalistisches Anspruchs- und Leistungsdenken hat sich gegenüber seinen
Mitmenschen durchgesetzt. "Geiz ist geil" verkünden TV-Werbung und
sich selbst bewegende, grossflächige Anzeigentafeln permanent und tagtäglich.
Hast du was, dann bist du was, dann kriegst du was.
Sensible Menschen flüchten in die Esoterik oder versuchen zumindest, durch
fernöstliche Entspannungs- und Geisttechniken, dem Wahnsinn zu entkommen.
Die Mächte des Wahnsinns haben in alle Bereiche des menschlichen Lebens
Einzug gehalten. Die Selbstentfremdung gestaltet sich für Gross- und
Kleinstädter, sowie für Dörfler, nur ein wenig unterschiedlich.
Hat man in der Grossstadt die Möglichkeit seine Ich-Identifikation aus
lauter kleinen Bröckchen zusammen zu setzen, bestimmen in der Kleinstadt
und auf dem Dorf meist noch überkommene und tradierte, teilweise religiöse
Denkschemata, das gesellschaftliche Miteinander.
Der Grossstädter indes, ist keineswegs frei, auch wenn er sich über seine
biologische Grundnatur völlig im Klaren ist. Er weiss, dass Menschen aus
einem biologischen Bausatz aufgebaut sind und das lediglich eines von 46
Chromosomen, sein Geschlecht bestimmt. Er weiss weiterhin, dass der
männliche Mensch ein Zwitterwesen ist, ja, ein Zwitterwesen sein muss.
Zwar ist das das Y-Chromosom dem obligatorischen anderen X-Chromosom, in
einigen Punkten überlegen, also gegenüber ihm dominant, doch hauptsächlich
überliegt das X-Chromosom immer dem Y-Chromosom, was sich in der grösseren
Zähigkeit und Langlebigkeit, des Doppel-X-Chromosom-Menschen, also dem
weiblichen Menschen ausdrückt. All dieses Wissen ändert nichts an seiner
Egomanie und seinem tagtäglich neu selbstgeprägten Egozentrismus. Über
ihren Schatten springen zwar einige Menschen. Es ist aber äusserst anstrengend
ständig die innere Umklammerung der Mehrheit der Menschen, überwinden zu müssen.
Die Tendenz hierzu, lässt aufgrund der grossen Anstrengung, mit steigendem
Alter, durchschnittlich nach. Die offene Gesellschaft ist also eine, begrenzt
nur durch die kapitalistische Wirtschaftsordnung in sich selbst, in jedwede
Richtung driftende, offene Klapsmühle. Die offene, aber auch die geschlossene
Psychiatrie, ist ein Spiegel-Abbild der Gesellschaft.
Nichts desto Trotz:
Ich liebe die deutsche Sprache. Ich bin sehr froh, innerhalb der geografischen Grenzen
dieses Landes, sein, leben, lernen, arbeiten und meine Meinung sagen zu dürfen.
Das halte ich schon für mehr als genug Matriarchismus.
Saldo:
Das die Schizophrenie unserer Gesellschaft und die Ohnmacht der Erziehung (des Lebens).
15 Jahre aktive Politik öffnet die Augen oder verschliesst sie für immer. Ich bin
verwirrt worden aber nicht durch mich!
Ich will ich sein, anders will ich nicht sein. Höre auf Dein Herz, den
die Anderen wissen's immer besser, bis es sie selber betrifft.
RAKis 
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